Herzlich Willkommen - Das bieten wir Ihnen

Guten Tag liebe Besucherin, lieber Besucher!

Auf unseren Seiten bieten wir Ihnen

  • aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten,
  • einen Überblick über unsere Forschungsprojekte und Veröffentlichungen, 
  • die Möglichkeit auf Vorträge und Publikationen online zuzugreifen.

Sie gestalten Berufsbildung in Handwerksunternehmen mit, engagieren sich in Prüfungsausschüssen, Kammern und Verbänden oder interessieren sich allgemein für neue Entwicklungen in der beruflichen Bildung im Handwerk - kontaktieren Sie uns gerne!

rolf.rehbold@uni-koeln.de oder +49 221/470-5679

Workshop Sprachsensibilät bei Prüfungen

Thema am 13.11. in Strausberg: #sprachsensible #Prüfungsaufgaben. Ca. 80 #PrüferInnen interessierten sich für den Workshop von Rolf Rehbolf bei der Handwerkskammer Frankfurt Oder - Region Ostbrandenburg.

 

Der #Leitfaden sprachsensible #Prüfung ist kostenlos unter www.fbh.uni-koeln.de/leitfaeden als #Download erhältlich.

 

Fotos:@jörgwiesniewski HwK Frankfurt/Oder

 

#fbh #inklusion #sprachbarrieren #sprachsensibleprüfung

DHI-Tagung #Digitalisierung im #Handwerk: berufspädagogisches Fazit

Fazit für die #Berufsbildung im #Handwerk nach den Vorträgen und der Diskussion bei der DHI-Tagung zu #Digitalisierung im #Handwerk beim @zdh_news:
"Wir brauchen mehr Zeit für #Bildung, mehr #Wertschätzung für Menschen, die sich der Ausbildung widmen." (Prof. Buschfeld, #fbh)

Außerdem: Mit der Betrachtung der betrieblichen Prozesse und Geschäftsmodelle im Vorfeld von Neuordnungsverfahren sind wir auch in der Lage Veränderungen im Zuge der #Digitalisierung zu erkennen.

Weitere Informationen zu unserem nur angedeuteten Teilprojekt unter www.fbh.uni-koeln.de/veroeffentlichungen

Mit dabei: H. #Schwannecke (@ZDH_news), MR Garrecht  (@BMWi_Bund), Prof. Fitzek, Prof. Bizer (#ifh), Prof. Friedl (#LFI), Prof. Burgi (#LFI), Dr. Welzbacher (HPI).

 

In der Diskussion:
Prof. Burgi(#LFI), Prof. Fitzek, Prof. Ester (#itb), Prof. Buschfeld (#fbh), Michael Block

Projekt ValiKom erfolgreich auf der Zielgeraden

Das erfolgreiche Projekt #ValiKom unter der Leitung des #WHKT und der wissenschaftlichen Begleitung des #FBH näher sich dem Ende. Das abschlussbezogene Validierungsverfahren läuft so ab:
1. beruflich Erfahrene werden über Möglichkeiten informiert,
2. sie werden beraten, dokumentieren ihre Kompetenzen und schätzen sich bezogen auf einen so genannten Referenzberuf ein,
3. sie werden von Fremdbewertern beurteilt,
4. sie erhalten ein Zertifikat über die volle/teilweise Gleichwertigkeit.

 

Entwickelt und erprobt wurde das Verfahren gemeinsam mit 4 HWK und 4 IHK.
Auf der Abschlussveranstaltung kündigte das #BMBF die Fortsetzung der Förderung des Projekts an, um den Transfer in die Breite zu gewährleisten. Bis Ende September wurden 164 Verfahren erfolgreich beendet.

Erste Eindrücke: Expertentagung am 1.10.

Am 1. Oktober. wurde die Tradition zum Brauchtum: Zum dritten Mal trafen sich Experten aus den Handwerksorganisationen, dem FBH und dem Wirtschaftsministerium zum Netzwerken, Diskutieren und Informieren. Schwerpunkte waren die Bedeutung der Erkenntnisse der Absolventenstudie für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks, die Transparenz der Kosten aus Teilnehmersicht, Digitalsierung von Lernprozessen und Handlungsorientierung in Prüfungsaufgaben.

Wir danken Daike Witt, Vera Werker, Dr. Lothar Vahling und Alexander Spitzner für ihre Bereicherung der Diskussion und Workshops mit ihren Beiträgen.

Prof. Detlef Buschfeld ist Sachverständiger in der Enquête-Kommission "Berufliche Bildung In der digitalen Arbeitswelt"

Am 27. September hat sich die Enquête-Kommission für die berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt konstituiert. Prof. Dr. Detlef Buschfeld unterstützt die Arbeit aus der berufs- und wirtschaftspädagogischen Perspektive.

Weitere Inforamtionen zur Enqête-Kommission sind öffentlich verfügbar unter. https://www.bundestag.de/ausschuesse/weitere_gremien/enquete_bb#url=L2Rv...

Jetzt anmelden: Expertentagung am 1.10.2018 im FBH

EINLADUNG
zur 3. Expertentagung "Qualität der Meisterprüfung und -vorbereitung"

Wann?: 1. Oktober 2018
Wo?: Universität zu Köln in der Herbert-Lewin-Str. 2, 50931 Köln, 1. Stock, Raum 111

Diese Tagung richtet sich an Expertinnen und Expertinnen aus dem Handwerk - insbesondere auch Prüferinnen und Prüfer sowie Dozentinnen und Dozenten.

Es erwarten Sie spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, interessante Diskussionen im Plenum und in Workshops. Außerdem haben Sie die seltene Gelegenheit, sich auf einer Veranstaltung zugleich mit Dozenten, Verantwortlichen aus Bildungszentren, Prüfern, Verbandsverantwortlichen, Verantwortlichen für Bildungspolitik und der Wissenschaft auszutauschen und zu vernetzen. 

Es freut uns dabei ganz besonders, dass Frau Witt (ZDH), Frau Werker (BMWI), Herr Dr. Vahling (Handwerkskammer Düsseldorf) und Herr Spitzner (Handwerkskammer für München und Oberbayern) unsere Veranstaltung mit Ihren Beiträgen im Podium und im Workshop unterstützen. Vielen Dank!

Themen:

Menschen für das Handwerk zu begeistern, heißt, Ihnen Karrierepfade im Handwerk anzubieten, welche die Motive und Ziele der Menschen ansprechen. Motive und die Möglichkeiten der Zielerreichung ist eines von mehreren Themen, die wir mit unserer Befragung von Meisterabsoventinnen und -absolventen 5 Jahre nach ihrer Prüfung untersucht haben.

Attraktivität von handwerklicher Weiterbildung hat auch immer etwas mit Qualität zu tun.

Wir möchten mit Ihnen darüber diskutieren, was wir bei unserer Studie zu den Kosten der Meisterqualifizierung aus Teilnehmendensicht gelernt haben und was das für die Qualität der Meisterqualifikation bedeuten kann.

Außerdem bieten wir für Dozierende und für Prüfer jeweils einen Workshop, in denen die Praxis der Prüfungsaufgabenerstellung bzw. der Möglichkeiten von digital gestützten Lehr-Lern-Prozessen diskutiert werden.

Melden Sie sich bitte online zur Tagung an: >> ANMELDUNG <<

 

Karrierewege im Handwerk: Ergebnisse der Meister-Absolventinnenbefragung des FBH sind online


Karrierewege im Handwerk: Ergebnisse der Meister-Absolventinnenbefragung 2017

Mit der Absolventenstudie 2017 wird die im Jahr 2014 angestoßene systematische und breit angelegte Untersuchung zum Verbleib von Meistern nach dem Ablegen der Meisterprüfung fortgesetzt.

In der zweiten Befragungswelle konnte in Zusammenarbeit mit den sechs Handwerkskammern für Mittelfranken, für München und Oberbayern, Niederbayern-Oberpfalz, Schwaben, Ulm sowie Unterfranken ein Rücklauf von 1.028 Fragebögen aus 47 Gewerben der Anlagen A und B der Handwerksordnung (HwO) erzielt werden.

Die Auswertungen liefern unter Anderem Antworten auf folgende Fragen:

F: Welche Ziele und Motive sind bei der Entscheidung für die Meisterqualifizierung von Relevanz?
A: Auf die Entscheidung, einen Meisterbrief zu erwerben, wirken über alle Fälle hinweg insbesondere die Aufstiegschancen, ein höheres Einkommen sowie mehr Eigenständigkeit in den Entscheidungen aus Sicht der Absolventen handlungsleitend. Die Möglichkeit, einen Hochschulzugang zu erwerben, ist dahingehend am wenigsten entscheidungsrelevant.
In der differenzierten Betrachtung zwischen Selbstständigen und Angestellten zeigt sich, dass sich diejenigen Absolventen, die später auch den Weg in die Selbstähnlichkeit wagen, bewusst für die Meisterqualifizierung entscheiden. Anstelle von verbesserten Aufstiegschancen, die mit der Selbsttätigkeit realisiert werden, sowie des höheren Einkommens spielt hier insbesondere mehr Eigenständigkeit eine wichtige Rolle.

F: Welche Ziele konnten rückblickend über den Karriereweg "Meister*in im Handwerk" erreicht werden?
A: Die für die Entscheidung maßgeblichen Ziele können aus Sicht der Selbstständigen rückblickend erreicht werden. Für die vier wichtigsten Ziele werden auf einer Skala zwischen 0 und 5 Mittelwerte zwischen 4,00 und 4,65 erreicht. Aus Sicht von Angestellten kann mit der Meisterqualifizierung insbesondere die Fachlichkeit erhöht werden, sodass das eigenständige Bearbeiten von Aufgaben den höchsten Mittelwert mit 3,98 erreicht.

F: Über wie viel Berufserfahrung verfügen die Absolventen?
A: Die Möglichkeit, den Meister direkt im Anschluss an die Ausbildung zu erwerben, nutzen nur 1,8 % der Befragten (17 Personen). Das bedeutet wiederum, dass 98,2 % über mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen, wobei der Durchschnitt bei 6,92 Jahren liegt.

F: Brauchen Meister Berufserfahrung?
A:Auf Grundlagen ihrer Erfahrungen seit dem Ablegen der Meisterprüfung empfehlen die Absolventen durchschnittlich eine Berufserfahrung von 3,67 Jahren. Nur 3,7 % (37 Personen) sind der Meinung, dass zwischen dem Ablegen der Gesellen- und Meisterprüfung berufliche Erfahrungen nicht wichtig sind.

F: Wie wird die Vorbereitung und Teilnahme an der Meisterprüfung finanziert?
A: Die Finanzierung der Meisterqualifizierung erfolgt durch das Meister-BAföG (64,7 %) sowie aus eigenen Ersparnissen (70,0 %). Am häufigsten erfolgt dabei eine Kombination der beiden Finanzierungsquellen (22,1 %), in 12,0 % der Fälle wird zusätzlich nebenbei gearbeitet.

F: Beteiligen sich Betriebe an der Finanzierung?
A: In 12,9 % der Fälle (129 Fälle) wurden die jungen Meister finanziell von ihren Betrieben unterstützt. In 33 Fällen kam der Anstoß zur Fortbildung auch aus dem Betrieb.

F: Wie viele Absolventen haben nach dem Ablegen der Meisterprüfung den Weg in die Selbstständigkeit eingeschlagen?
A: Nach dem Ablegen der Meisterprüfung haben sich 32,8 % der Absolventen selbstständig gemacht. In 23 Fällen wurde die Selbstständigkeit wieder aufgegeben.
Insgesamt sind zum Zeitpunkt der Befragung 69,6 % in einer Anstellung tätig (686 Personen), wovon in 21,9 % der Fälle der Weg in die Selbstständigkeit geplant ist.

F: Welche Kompetenzen sind im beruflichen Alltag besonders wichtig?
A: In der Zusammenfassung lässt sich sagen, dass für Selbstständige aufgrund der vielfältigen Anforderungen als Betriebsinhaber alle abgefragten (und damit dem aktuellen Kompetenzprofil In Meisterprüfungsordnung entsprechenden) Kompetenzen  wichtig sind. Insbesondere die Kompetenzen aus dem Teil III der Meisterprüfung werden hier jedoch häufiger im Arbeitsalltag gebraucht. Bei angestellten Meistern liegt dahingegen der Fokus mehr auf der Planung, Vorbereitung und Durchführung von handwerklichen Tätigkeiten, womit sich der Fokus auf die entsprechenden Kompetenzen erklären lässt.

Die Absolventenstudie wird im Jahr 2019 unter Beteiligung weiterer Handwerkskammern fortgeführt.

Rasch, K./ Rehbold, R. R.: Absolventenstudie 2017. Motivation und Karrierewege von Meisterinnen und Meistern im Handwerk. Aus der Reihe: Arbeitshefte zur berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung. Heft 39. Köln 2017.Als Download unter www.fbh.uni-koeln.de bzw. http://www.fbh.uni-koeln.de/sites/default/files/pdf/Absolventenstudie2017.pdf

 

Lehm der Baustoff der Zukunft: Neues aus dem Projekt Omaheti

Gemeinsam mit der Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung, dem Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und dem Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität zu Göttingen, dem Zentralverband des Handwerk und der Flash Filmproduktion GmbH arbeitet das FBH seit 2015 an verschiedenen Fragestellungen um die Bedeutung von Erfahrungswissen im Spannungsfeld zwischen Innovation und Tradition.  

Jetzt hat die Universität Göttingen ein Ergebnis des Gemeinschaftsprojekts auf ihrem YouTube-Kanal online gestellt - ein sehenswerter Film. 

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