Aktuelles

Prof. Buschfeld ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des BIBB

Prof. Dr. Detlef Buschfeld (Direktor des Forschungsinstituts für Berufsbildung an der Universität zu Köln) wurde für die vierte Amtsperiode (2017-2021) des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Der Wissenschaftliche Beirat berät die Organe des Bundesinstituts für Berufsbildung (Hauptausschuss und den Präsidenten) durch Stellungnahmen und Empfehlungen zu mittelfristigen und jährlichen Forschungsprogrammen sowie der Zusammenarbeit des Instituts mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen. Der Hauptausschuss wird auch das „Parlament der Berufsbildung“ genannt, weil die Mitglieder die verschiedenen Perspektiven und institutionellen Interessen der Berufsbildung vertreten.  

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus sieben Personen. Weitere Mitglieder sind:

Prof. Dr. Lutz Bellmann, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 

Prof. Dr. Kai Maatz, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Berlin

Prof. Dr. Reinhold Nickolaus, Universität Stuttgart

Prof. Dr. Cornelia Oertle, Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB in Zollikofen/Bern (Schweiz)

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim

Prof. Dr. Petra Stanat, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin.

In der Sitzung des Beirates stellte der seit dem 1. September 2017 amtierende Forschungsdirektor des BIBB, Prof. Dr. Hubert Ertl, einige Leitlinien für die Forschungsaktivitäten des BIBB vor, die nach einer Begutachtung des Instituts durch den Wissenschaftsrat und entsprechenden Empfehlungen des Bundesministeriums für Bildung Forschung die mittelfristigen Herausforderung und Aufgaben der Berufsbildungsforschung des BIBB prägen werden.   

 

Sprachsensible Gestaltung von Prüfungsaufgaben: Neuer Leitfaden online

Sprachsensible Gestaltung von Prüfungen ist derzeit ein viel diskutiertes Thema von besonderer Bedeutung für Prüferinnen und Prüfer sowie für Handwerkskammern. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern erarbeitete das FBH in 2016/17 vor diesem Hintergrund einen Leitfaden für Prüfer. Dieser illustriert an praktischen Beispielen, über welche Fragen man bei der Überarbeitung der Prüfungsaufgaben nachdenken sollte. Ziel: Die Aufgaben sollen das fachliche Können prüfen. Dabei soll die Prüfungssprache nicht durch Unverständlichkeit die Prüflinge daran hindern, ihr eigentliches Können zeigen zu können.

Dass dieses Thema eine besondere Relevanz hat, zeigte auch das große Interesse der Zuhörer bei der Tagung des Schullabors an der Don-Bosco-Schule in Würzburg am 15.2.2017, als Rolf Rehbold die Ergebnisse exemplarisch vorstellte.

Der Leitfaden ist online unter der Rubrik 'Tutorials und Leitfäden': http://www.fbh.uni-koeln.de/Leitfaeden

Der Vortrag ist online unter der Rubrik 'Vorträge': http://www.fbh.uni-koeln.de/vortraege

FBH auf den Hochschultagen Berufliche Bildung 2017 in zwei Workshops vertreten - jetzt anmelden!

Vom 13. bis 15. März finden an der Universität zu Köln die 19. Hochschultage Berufliche Bildung statt.  Mit Beiträgen zu den Themen „Digitalisierung“ (gemeinsam mit der ZWH) und „Kompetenzfeststellungsverfahren“(gemeinsam mit dem WHKT) ist das FBH in zwei Workshops präsent und bringt die im Handwerk gewonnenen Erkenntnisse in die wissenschaftliche Diskussion ein.
Interessierte können sich online für die Hochschultage anmelden. Weitere Information und Anmeldung unter: http://www.htbb-2017.uni-koeln.de

FBH im THEORIE-PRAXIS-AUSTAUSCH mit Studierenden und dem ZENTRALVERBAND DES DEUTSCHEN KRAFTFAHRZEUGGEWERBES (ZDK)

"Wie funktioniert Berufsbildungsarbeit eigentlich in der Praxis?“ Das war die zentrale Ausgangsfrage für die intensive Diskussion, die Herr Joachim Syha vom ZDK und Prof. Dr. Detlef Buschfeld mit Master-Studierenden an der Universität zu Köln im Fach Arbeits- und Betriebspädagogik führten. Er ging dabei auf die Entstehung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen genauso wie auf die Erstellung und Durchführung von Prüfungen  aus Sicht der Praxis ein. Auch die in der Praxis bestehenden Probleme bei der Gewinnung von Prüfern und die Qualitätssicherung wurden mit ihren Lösungsstrategien thematisiert.

 

Qualifikationsanalysen: Im Projekt PROTOTYPING entwickeltes Verfahren wird nachhaltig genutzt

Das im Projekt PROTOTYPING (2011-2013) entwickelte Verfahren zur Qualifikationsanalyse (Kompetenzfeststellung) wird im Rahmen der Gleichwertigkeitsfestellungsverfahren für im Ausland erworbene Abschlüsse nachhaltig genutzt. Das FBH begleitete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt wissenschaftlich und wirkte maßgeblich an der Entwicklung der Qualifikationsanalyse und der Instumente mit.

Im Rahmen der BMBF-Fachtagung "Vom Protoypen in die Praxis - Qualifikationsanalysen im Anerkennungsverfahren" am 10. November 2016 in Berlin wurden Erfahrungen mit Qualifikationsanalysen in der Praxis thematisiert, welche die nachhaltige Nutzung der Projektergebnisse in der Praxis und im Folgeprojekt "PROTOTYPING Transfer" deutlich werden ließen. Rolf R. Rehbold erinnerte mit seinem Impulsvortrag an die Kernergebnisse im Projekt PROTOTYPING.

Weitere Informationen zum Vortrag unter: http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=vortraege
Weiter Informationen zum Projekt PROTOTYPING unter: http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=node/55 sowie unter der Rubrik Veröffentlichungen

Validierung informell erworbener Kompetenzen: Projekt geht in die Erprobungsphase

Im Projekt "ValiKom" wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der Ablauf des im Projekt zu entwickelnden Validierungsverfahrens wurde Anfang November festgelegt. Demnach sollen die Antragstellenden die folgenden vier Phasen durchlaufen können:

1. "Information & Beratung": Hier erhalten Interessenten Informationen über den Ablauf des Verfahrens und Hilfestellung bei der Festelgung der Referenzqualifikation

2. "Dokumentation": Die Stärken und Erfahrungen des Antragstellers werden systematisch erfasst und durch den Antragsteller zunächst selbst eingeschätzt.

3. "Bewertung": Die dokumentierten Erfahrungen werden nun durch fachliche Experten bewertet. Dafür stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, die bereits im Projekt Prototyping erprobt wurden: Fachgespräch, Arbeitsprobe, Gesprächssimulation, Präsentation von Arbeitsergebnissen, Probearbeit im Betrieb und Fallstudie.

4. "Zertifizierung": Der Nachweis von Kompetenzen in berufsbezogenen Tätigkeitsbereichen ist die Grundlage für die Ausstellung eines Zertifikats, in dem die volle oder teilweise Gleichwertigkeit mit der Referenzqualifikation bescheinigt wird.

Im Projekt beginnen nun die Vorbereitungen für die Erprobung, die in 2017 erfolgt.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt wird geleitet durch den Westdeutschen Handwerkskammertag und bildungspolitisch durch den DHKT und den DIHK gesteuert. Das FBH begleitet das Projekt wissenschaftlich, an dem die Handwerkskammern Dresden, Hannover, München und Oberbayern sowie Münster und die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau, Köln, München und Oberbayern sowie Stuttgart beteiligt sind.

Unter www.validierungsverfahren.de finden Sie aktuelle Projektinformationen.

Neues Teammitglied im FBH: Laura Leisch startet mit dem Projekt VALIKOM

Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang im Team: Laura Leisch ist verantwortlich für das im Jahr 2015 gestartete Projekt VALIKOM.

In diesem wird ein Validierungsverfahren entwickelt, mit dem beruflich relevante Kompetenzen, die nicht in formalen Bildungsprozessen erworben wurden, festgestellt werden können. Das Verfahren wird anschließend durch die beteiligten Kammern erprobt und die Ergebnisse in einem Handlungsleitfaden für Kammern veröffentlicht. Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=node/477

FBH präsentiert aktuelle Ergebnisse zur digitalen Lernplattform „DiLiAH“ bei der ZWH–Bildungskonferenz 2016

Nadine Orgas und Fred Schumacher, wissenschaftliche Mitarbeiter des Forschungsinstituts für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH), präsentierten als Beitrag zur ZWH–Bildungskonferenz 2016 in Düsseldorf unter dem Motto „Bildung im Zentrum“ erste Ergebnisse aus der Analysephase des Projekts „DiLiAH – Digital gestütztes Lernen in betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozessen im Handwerk“. Im Rahmen der Vortragsreihe „Karrieren fördern – Aufstieg im Handwerk“ gaben sie einen Einblick in den Entwicklungsstand des Projektes, der großen Anklang bei den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern von Bildungsanbietern im Handwerk fand.

Die Folien zum Vortag können unter folgender Adresse abgerufen werden: http://www.fbh.uni-koeln.de/sites/default/files/20161103_FBH_DiLiAH%20Vo...

Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=node/513

Neue Rubrik auf der FBH-Webseite: Tutorials und Leitfäden

Die Webseite des FBH enthält künftig noch mehr interessante Inhalte für Sachverständige, Prüfungsausschussmitglieder, Dozenten und Betriebe. Neben den Arbeitsheften, die mit einem wissenschaftlichen Zugang Praxisprobleme bearbeiten, den Vorträgen und den Tätigkeitsberichten werden unter der Rubrik "Tutorials und Leitfäden" für die Praxis Ergebnisse aufbereitet. Die Kategorie findet sich im Menü unter "Publikationen" >> "Tutorials und Leitfäden" (Link: http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=node/520).

Ein Leitfaden zum Theme "Mitarbeiter finden - Mitarbeiter finden" und ein Vortrag zur neuen Struktur der Meisterprüfungsverordnung ist bereits online verfügbar.

Expertentagung zur Qualität der Meisterprüfung und -qualifikation: Die Qualität des Meisters bleibt weiter im Fokus

Fast 90 Teilnehmerinnen aus Prüfungsausschüssen, Handwerkspolitik und Bildungszentren diskutierten am 19. Mai in der Universtität zu Köln über die gegenwärtigen und zukünftigen Anstrengungen zur Qualitätssicherung in der Meisterqualifizierung. „Es gibt selten Gelegenheiten wie diese, bei denen Experten zu so einem wichtigen Thema zusammenfinden können“, resümierte Prof. Detlef Buschfeld vor dem Plenum und erntete große Zustimmung. Themen der Diskussion im Plenum waren der neue Strukturentwurf für die Erarbeitung von Meisterprüfungsverordnungen für die Teile I und II der Meisterprüfung, die Qualitätssicherung im Gesamtprozess, die Transparenzinitiative der EU und die Anstrengungen des BMWi den Meister als Qualitätssigel zu verteidigen. Darüber hinaus befassten sich die Teilnehmenden in zwei Workshops mit der Gestaltung von sprachsensiblen Prüfungen und organisatorischen Fragen bei der Umsetzung kompetenzorientierter Curricula in Bildungszentren.Die Präsentationen, Unterlagen sowie Bilder zur Tagung stehen online.

Seiten