Theorie-Praxis-Dialog konkret: FBH im gemeinsamen Austausch mit Experten aus dem Handwerk und Politik

Quelle: https://www.facebook.com/FDPFraktionNRW/photos/a.10151875646150387.876062.357029895386/10155365918610387/?type=3&permPage=1

"Über das Kommen und Bleiben wollen und können der Fachkräfte im Handwerk" lautete der Titel des Beitrages von Prof. Dr. Detlef Buschfeld auf dem wirtschaftspolitischen Kongress der FDP Landtagsfraktion „Handwerk und Mittelstand – treibende Kraft für Wohlstand und Wachstum“ am 23. März 2015 in Düsseldorf. Darin begründete Prof. Dr. Detlef Buschfeld drei Thesen als Impuls für die sich anschließende Diskussion um die Möglichkeiten, das Handwerk im Wettbewerb um Fachkräfte zu positionieren:

  1. Wichtiges muss richtig getan werden. Es mangelt nicht an Alternativen, sondern eher an Konsequenz.
  2. Akteure in der Berufsbildung in ihrem Verantwortungsbereich bestimmen lassen, sie dann aber auch in die Pflicht nehmen.
  3. Durch Markt und Staat die Qualitätsstandards sichern.

Weitere Informationen zum Impulsreferat, das anschließend mit Vertretern aus dem Handwerk und der Politik diskutiert wurde, stehen unter:

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:

Neue Pilotstudie des FBH: Welche Karrierewege beschreiten Meister im Handwerk? (Absolventenstudie 2014)

Der Meister hat eine besondere Bedeutung für das System der beruflichen Bildung im Handwerk, für die nachhaltige individuelle Karriereentwicklung junger Menschen im Handwerk und für die ökonomische Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftssektors Handwerk. Daher richtet diese Pilotstudie besonderes Augenmerk auf die Karriereentwicklung von Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfung und versucht Antworten auf die folgenden Fragen zu geben:

  • Welche Zielsetzungen verfolgen junge Menschen beim Ablegen der Meisterprüfung und wie schätzen sie die Zielerreichung im Rückblick ein?
  • Wie lassen sich Karrierewege nachzeichnen?
  • Welche Hemmnisse sprechen gegen eine Selbstständigkeit und können überwunden werden?
  • Über welches Kompetenzprofil müssen Meisterabsolventen aus ihrer Sicht zur Bewältigung ihrer beruflichen Praxis verfügen? Inwiefern wurde dieses im Laufe der Vorbereitung auf die Meisterprüfung entwickelt?

Dazu wurden im Rahmen der nun vorliegenden Pilotstudie in den Kammerbezirken Ulm, Freiburg, Stuttgart und Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald Absolvierende der Meisterprüfung aus den Jahrgängen 2008, 2009 und 2010 befragt. Die Ergebnisse stehen unter http://www.fbh.uni-koeln.de/?q=veroeffentlichungen zum Download bereit.

FBH auch im neuen Jahr im Dialog zum Thema Fach- und Nachwuchskräftesicherung

"Den roten Teppich ausrollen", um Jugendliche für eine Karriere im Handwerk zu begeistern, lautet auch in diesem Jahr wieder die Parole für Betriebe im Handwerk. Angesichts der rückläufigen Nachfrage nach Ausbildungsplätzen, gilt es für Betriebe mehr denn je, den Prozess der individuellen beruflichen Entwicklung von Mitarbeitern als strategische Aufgabe zu begreifen.

Das FBH steht für die relevanten Fragen rund um das Gewinnen und Binden von Nachwuchs- und Fachkräften im Dialog mit den Praktikern und publiziert dazu Beiträge und Arbeitsberichte. So startet das FBH in das neue Jahr mit einem Vortrag von Susanne Rotthege beim Hahner Stahlbau in Petersberg-Böckels (Kreis Fulda) und der Teilnahme von Rolf R. Rehbold an einem Expertengespräch auf der BAU 2015.

Nähere Informationen: 

http://osthessen-news.de/n11499122/hahner-stahlbau-zeigt-wie-firmen-nach...önnen.html

http://www.handwerk.konradin.de/BAU2015/

„Qualität der Meisterqualifikation“ - FBH-Expertentagung in Köln trifft ein Herzensanliegen des Handwerks

Auf breites Interesse und große Resonanz stieß die durch das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH), gemeinsam mit der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik ausgerichtete, Expertentagung am 13. Juni in Köln. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Handwerkskammern, Verbänden, Prüfungsausschüssen, Betrieben, Bildungszentren, dem BMWi und der Wissenschaft tauschten sich über die vielseitigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Meisterqualifizierung und -prüfung aus und diskutierten die Notwendigkeit und die Möglichkeiten für weitere Maßnahmen. Unter dem Motto „voneinander wissen und voneinander lernen" vernetzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um in einen intensiven Austausch miteinander zu treten. Die Tagung bildete dabei den Auftakt für weitere gemeinsame Diskussionen und Aktivitäten.

Inhaltlich wurde zunächst die Sicht des Verordnungsgebers sowie eines Betriebsinhabers und Prüfers dargestellt. Beide betonten die Bedeutung des Themas für ihre Arbeit. Anschließend bildeten die zentralen Fragen dreier Workshops die thematischen Ankerpunkte der Veranstaltung:

1. Qualität des Entwicklungsprozesses: Wie werden die Grundlagen der Meisterqualifikation gelegt und in die Praxis transferiert?
2. Qualitätssicherung in der Prüfung: Wie wird die Qualifikation in der Prüfung festgestellt? 
3. Einsatzfelder der Absolventen: Wie wird die Meisterqualifikation nach der Meisterprüfung verwertet?

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das rege Interesse und die spannenden Diskussionen sowie allen Referentinnen und Referenten für ihre Beiträge!

Bilder zur Tagung finden Sie hier.

Abschlussbericht im Projekt „Analyse der Bedeutung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) für die Berufsausbildung im Handwerk" online

Der Abschlussbericht im Rahmen des Projekts „Analyse der Bedeutung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) für die Berufsausbildung im Handwerk" kann nun online abgerufen werden. Das Projekt wurde im Rahmen des Forschungs- und Arbeitsprogramms 2012/13 in Form eines Gutachtens bearbeitet. Zielsetzung war es, die Bedeutung der ÜLU für die Berufsausbildung im Handwerk insbesondere aus berufspädagogischer Perspektive zu begründen. Das Gutachten versucht, dies in „3 x 3 guten Gründen für die ÜLU im Handwerk“ zu pointieren. Der Bericht kann in der Rubrik "Veröffentlichungen" heruntergeladen werden.

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